Alarmanlagen und Sicherheitstechnik

Heutzutage lässt man sein Haus nur ungern unbeaufsichtigt, da wir in einer Zeit leben, in der sich die Menschen untereinander kaum noch respektieren und auch nicht davor scheuen, anderen zu schaden. Immer häufiger kann man von Einbrüchen lesen. Nicht nur Einbrüche bedrohen den Alltag und das Eigentum, sondern auch Feuer und mögliche Wasserrohrbrüche. Alarmanlagen haben mittlerweile den Status „Luxus“ verloren und sind zu einem absoluten „Muss“ geworden.

Alarmanlagen für Sicherheit Zuhaus

Es wird viel versprochen und viel geboten. Kompetente Fachleute beraten potenzielle Kunden mit großem Engagement. Wenn es um die Sicherheit vor Einbrüchen geht, dann sind Schließanlagen, Panzerriegel und Alarmanlagen ziemlich populär. Es werden keine Mühen gescheut, wenn es um die Sicherheit der Familie geht. Sowohl die Qualität als auch die Preise stimmen. Sogenannte „TV-Simulatoren“ eignen sich besonders gut, um die Anwesenheit vorzutäuschen. Vor allem nachts ist es wichtig zu wissen, dass man ruhig aus dem Haus gehen oder auch mal die Kinder alleine lassen kann.

Alarmanlage gegen Feuer oder Wasserrohrbrüche

Die moderne Zeit bietet fortgeschrittene Produkte und der Markt macht große Fortschritte. Man arbeitet daran Alarmanlagen zu entwickeln, die auch dazu beitragen, Einbruchsfälle nicht nur zu melden, sondern auch aufzuklären. Im Fokus sollte nicht nur das Melden eines Einbruchs stehen, denn das reicht in den meisten Fällen nicht aus. Wenn man aus dem Haus geht, kontrolliert man normalerweise zuerst, ob alle elektrischen Geräte ausgeschaltet sind. Trotzdem kommen einem im Laufe des Tages Zweifel, ob wirklich alles ausgeschaltet wurde und da kommt ein mulmiges Gefühl auf. Mit Hausalarmen, die Feuer oder andere Zwischenfälle dieser Art sofort melden, kann man beruhigt durch den Tag gehen.

Besser Vorbeugen als Heilen

Alle Unternehmen verpflichten sich dem Schutz von Leben und Eigentum. Man setzt viel Vertrauen in Alarmanlagen, denn durch rechtzeitige Warnung kann man im Ernstfall das Schlimmste verhindern. Eine besondere Bedeutung haben Sicherheitstechniken an Schulen und Kindergärten, da man mit fremden Kindern zu tun hat und die komplette Verantwortung für sie trägt. Vor allem in Kindergärten wird den Eltern durch verschiedene Maßnahmen ermöglicht, ihr Kind per App virtuell durch den Tag zu begleiten. Die Menschen zeigten sich begeistert. Man sollte das Leben genießen, während geschätzte Fachleute für Sicherheit sorgen.

Wie funktioniert eine Alarmanlage?

In eine Wohnung oder ein Haus wird sogar auch in Deutschland im Durchschnitt alle 2-3 Minuten eingebrochen. Die Gewaltbereitschaft vieler Kriminellen steigt. Eine Prävention durch Einbruchmeldeanlagen zahlt sich aus, denn es ist ein lange bekannter Fakt, dass Alarmanlagen die meisten Einbrecher abschrecken. Je mehr Alarmsysteme eingebaut werden, desto gefährdeter sind Wohnräume, die über keine Alarmanlage verfügen.

Was gewöhnlich als Alarmanlage bekannt ist, wird unter Experten als „Einbruchmeldeanlage“ bezeichnet. Eine solche Anlage kann auf Einbrüche „nur“ aufmerksam machen und sie nicht verhindern. Um Ganoven zu verjagen, kann in vielen Fällen auch das genügen. Nach internationalen Statistiken werden zwei Drittel aller Einbruchsversuche beendet, wenn die  Alarmanlage einen Alarm auslöst. Eine ideale Alarmanlage „funktioniert“ im Prinzip wie ein immer präsenter und ständig aufmerksamer Wachmann. Eine Alarmanlage kann z. B. durch Licht oder laute Geräusche die Gegend auf einen Einbruch aufmerksam machen.

Eine Einbruchmeldeanlage besteht grundsätzlich aus drei Komponenten:

  • der Alarmzentrale, die sensorische Signale verarbeitet und den Alarm abgibt,
  • einem oder mehreren Sensoren,
  • einem oder mehreren Anlagen, die den Einbruchsversuch öffentlich machen.

Diese Basisausstattung kann nun langsam erweitert werden. Eine voll ausgebaute Einbruchmeldeanlage umfasst je nach Bedarf: die Außenhautsicherung, eine Freilandsicherung und Raumfallen zur Sicherung der inneren Räume. Eine sehr empfehlenswerte Ergänzung ist auch ein Notrufgerät, das automatisch per Telefon den Alarm an eine Notrufzentrale weiterleitet. Schließlich wäre noch bei besonders gefährdeten Objekten die Installation einer Videoüberwachungsanlage in Betracht zu ziehen.

Mithilfe von Sensoren lassen sich Fenster und Türen überwachen. Unerlaubtes Öffnen wird registriert und sofort gemeldet. Bewegungsmelder registrieren Einbrecher, wenn sie schon ins Haus gelangt sind. Das Ablaufschema ist gleich: Als Erstes geschieht das Ereignis (z. B. Feuer, Wasser, Glasbruch, Einbruchsversuch). Das Ereignis wird von einem Melder (Bewegungs-, Glasbruch-, Wasser-, CO-,  Hitze-, Rauchmelder, Tür- oder Fenstersensor) registriert. Die Anlage alarmiert daraufhin die Wachzentrale oder eine gewisse Kontaktperson. Die Mitarbeiter aus der Sicherheitszentrale analysieren das Signal und reagieren augenblicklich im Einklang mit einem vorher ausgearbeiteten Plan.


Welche Art von Alarmanlage ist zu empfehlen?

Neben speziellen Schlössern können auch Alarmanlagen in der Abwehr von Banditen sehr wirksam sein. Einerseits haben sie die Funktion, Einbrecher während oder bereits vor ihrer Tat zur Flucht zwingen. Andererseits können sie allerdings auch dazu dienen, Sicherheitsdienste oder Polizei über die kriminelle Tat zu informieren und auf diese Weise zu einer schnellen Festnahme des Täters führen. Doch nicht jeder Alarm eignet sich für jedes Objekt. Man sollte sich zunächst begreifbar machen, dass ein akustischer oder optischer Alarm nur in Wohnvierteln mit direkter Nachbarschaft effektiv ist. Einzeln stehende Häuser auf großen Grundstücken oder in Wäldern sollten lieber eine Alarmanlage einbauen, die stille Signale an Wachdienste im Falle eines Einbruchs senden.

Bewegungsmelder

Eine gute Möglichkeit die Einbrecher zur Flucht zu zwingen, ist der Einbau eines Bewegungsmelders. Die Montagehöhe ist beim Bewegungsmelder entscheidend. Ein 180 cm großer Mann erreicht eine Gesamtlänge von ca. 2,50 m, wenn er die Arme nach oben ausstreckt. Damit den Bewegungsmelder keine Person manipulieren kann, sollte die Montagehöhe des Bewegungsmelders darüber liegen. Das gilt besonders für Geräte, die keine   Infrarotstrahlung erzeugen. Die Umgebung wird mit Flutern ausgeleuchtet, wenn die Bewegungsmelder in einem gewissen Radius im Dunkeln irgendwelche Bewegungen wahrnehmen. Bewegungsmelder lösen den optischen Alarm aber auch dann aus, wenn größere Tiere um das Heim herumlaufen oder der Hausbesitzer zurück nach Hause kommt.

Akustischer Alarm

Diese Anlagen lösen einen lauten Signalton aus und lenken auf diese Weise die Aufmerksamkeit der Umwelt auf das Objekt. Der akustische Alarm wird meistens außerhalb der Öffnungszeiten benutzt, um einen Einbrecher abzuschrecken, was zur Folge eine Schadensminimierung hat. Auch Rollläden, Balkenriegel oder Türen können mit einem akustischen Alarm ausgestattet werden.

Funkalarmanlagen

Eine Funkalarmanlage eignet sich besonders für Häuser, in denen nachher eine Alarmanlage eingebaut wird. Die Montierung einer Funk-Alarmanlage ist schnell und einfach. Sie werden dort verwendet, wo eine Montage per Kabel zu aufwändig oder gar nicht möglich ist. Um eine Funkalarmanlage einzubauen, müssen Sie nur Signalgeber, Melder und Zentrale montieren oder aufstellen. Über Batterien bzw. Akkus erfolgt die Stromversorgung. Jederzeit können  die Funk-Alarmanlagen um weitere Module erweitert werden. In der Regel arbeiten die Funkalarmanlagen mit Infrarotsensoren und sind dadurch manipulationssicher. Eine unbefugte Deaktivierung würde zur Alarmauslösung führen.

Stiller Alarm

Der stille Alarm ist besonders für allein stehende Häuser von Bedeutung. Hier wäre ein akustischer oder optischer Alarm sinnlos. Hausbesitzer, Wachdienst oder Polizei können mit einem stillen Alarm über das unerlaubte Eindringen ins Haus informiert werden, ohne dass der Dieb selbst den Alarm bemerkt.

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